Annette Schindler

    Leiterin
    Im Sommer 2000 nahm Annette Schindler ihre Arbeit als Leiterin von [plug.in] auf, indem sie zunächst ein Konzept für die Institution entwickelte, das den Bedürfnissen der Medienkunst besser gerecht wird als die herkömmlichen Kunstinstitutionen.
    1997 bis 2000 leitete Annette Schindler das Swiss Institute New York, und 1992 bis 1997 das Kunsthaus Glarus. Ihre Ausstellungen, Publikationen und Projekte haben sich stets auf zeitgenössische Diskurse bezogen, wie etwa:
    - Feministische Positionen (Helen Chadwick, 1995; Zoe Leonard 1997; Körper-Identität-Irritation, 1996; Where is your rupture? 1998; Marlene McCarty: bad blood (Produktionsprojekt)
    – kritische künstlerische Praxis (Klöntalsommer, 1997; We are somewhere else already, 1998; Knowbotic Research: eventmodul::anonimous:databody:muttering 2001; LAN: tracenoizer.org 2001; copyleft - digital cultural production 2001/2002)
    - Jugendkultur / Techno (overdub, 1997; overpromised, 1998 both in collaboration with Schumacher/Clavadetscher)
    Annette Schindler studierte Kunstgeschichte und Soziologie an der Universität Zürich und Madrid und schloss mit einer Arbeit über Pierre Bourdieus Rezeptionstheorie am Beispiel von Jean Tinguely ab.