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    Max Philipp Schmid – Video & Musik

    Sechs Videos von Max R. Schmid:

    Der König:
    2004, 1 Kanal Video, 2′, SD Pal / Mitarbeit: Stella Händler / Darsteller: Markus Wolff
    Begleitung: Conny E. Voester / Redaktion: Marco Meier und Markus Lengen

    Teil einer Serie von 4 clips entstanden im Rahmen von “Aufnahmen” einem Projekt des Schweizer Fernsehens (SF), Redaktion Sternstunden.

    Die Redaktion “Sternstunde” von SF erteilte Anfang 2004 mehreren Videokünstlern den Auftrag jeweils 4 kurze Clips zu Wortpaaren mit philosophischem Hintergrund herzustellen. Die Clips wurden jeweils als Überleitung zwischen Sternstunde Philosophie und Sternstunde Kunst unter dem Sammelnamen “Aufnahmen” ausgestrahlt.

    Black Milk:
    2002, 1 Kanal Video, 4′, SD Pal / künstlerisch Mitarbeit: Beat Brogle / Musik: Knut & Silvy / Produktion: Stella Händler (freihändler film prduction)

    “…Im nationalen Wettbewerb hingegen wurde mit “Black Milk” von Max Philipp Schmid und Beat Brogle eine Arbeit honoriert, die keinen politischen Anspruch vertritt, dafür aber zu den formal raffiniertesten und künstlerisch dichtesten unter den eingereichten Beiträgen gehört. Schmid und Brogle produzierten das Musikvideo zum Song “Beating you out of my body” (Knut & Silvy) und antworten mit visuellen Bildverfremdungen den musikalischen Rhythmen des von Silvy mit viel Verve vorgetragenen Liedes.”

    NZZ, Kathleen Bühler, 26.5.03

    Extender:
    1998, 1-Kanal Video, 5′, SD Pal / in Zusammenarbeit mit Beat Brogle / Musik: Knut & Silvy

    Begründung der Preis Jury des Golden Gate Festivals in San Francisco anlässlich der Verleihung des ersten Preises in der Kategorie Musikvideo: “The interplay between text, image and vocals is one of the more sophisticated that we saw and the main reason we saw fit to award this video the Golden Spire. We were also interested in how the work places the human body into the landscape by mapping it phisically on that of the forest. The combination of this along with an inventive visual style and a hypnotic voice, made our decision an easy one. It’s the kind of work we had hoped to see in the music video cathegory.”

    Sad Song:
    1996, 1-Kanal Video, 3′, 16mm Film / In Zusammenarbeit mit Stella Händler / mit: Michèle Fuchs, Jo Dunkel / Musik: Dunkel & Schmid / Kamera: Thomas Isler

    Sad Song erforscht die Gesichter eines Paares, das in einer weder räumlich noch zeitlich definierten Situation gefangen scheint. Die animierten Bilder zeigen die Anstrengung hinter dem Lächeln. Sie steckt unter der Haut, in den kleinsten Gesichtsmus­keln, hinter den Augenlidern, tief im Nacken. Das Festhalten an der Hei­terkeit verkommt zur Trauer, bis die Gesichtszüge entgleiten. Unheimli­che Gefühle scheinen durch die brüchige Oberfläche.

    Combo:
    1995, 1-Kanal Video, 7′, SD Pal / Mit: Silvia Buonvicini, Knut Jensen, Jo Dunkel / Musik: Knut Jensen / Postproduktion: Christian Regenass / Konzeptmitarbeit, Produktion: Stella Händler

    «Musik zu machen, indem man Video schneidet, muss eine mönchshafte Arbeit sein. Das Resultat ist in diesem Fall alles andere als klösterlich. Gesangliche Akrobatik, heroische Gitarrenarbeit und eine kleine, verrückte Flamenco-Slamtänzerin sind verwoben zu einem unglaublich raffinierten Stück Popmusik.» (Aus dem Katalog des ‘world wide video festivals’ in Den Haag, NL)

    Duett:
    1993, 1-Kanal Video, 3′, SD Pal / Gesang: Esther Hiepler, Markus Wolff / Musik: W.A. Mozart, Arrangement: Knut Jensen / Postproduktion: Christian Regennass

    In Duett singen ein Mann und eine Frau das Papageno - Papagena Duett aus Mozarts “Zauberflöte”. Die Bewältigung der schwierigen Partitur wird hier allerdings nicht von den “Sängern” sondern vom Cutter vollbracht. Note für Note wurden die Töne und Bilder aneinandergereiht. Dabei gilt immer: Was man hört, das sieht man auch. Mit anderen Worten: die Töne, die man hört, gehören zum jeweils sichtbaren Bild, sind also “Originaltöne”. Nur Tonlänge und Tonabfolge werden durch den Schnitt bestimmt. Umrahmt werden die beiden Singenden von im Kreis herumgeschleuderten Rosen. Die Komposition übersteht ihre brachiale Interpretation, Sänger und Sängerin behalten trotz unzähligen Schnitten ihren Charme und so treffen hier Technik und Natürlichkeit in verspielter Harmonie aufeinander.

    Texte von: maxphilippschmid.ch

    Signatur: H.032