Die Erfinderin des Cyberfeminismus, Urheberin des ersten Netzkunstgenerators, Initiatorin des 'old boys network', Hackerin des Betriebssystems Kunst führt durch ihre bewegte Geschichte. Spezieller Fokus: art = systematic copyright infringement
Die einfache und verlustfreie Kopierbarkeit von digitalen Daten hat eine Kultur und Ästhetik entstehen lassen, die wesentlich geprägt ist durch Weiterentwicklungen traditioneller Collage- und Montagetechniken.
Alles wird gemischt und remixed, und es entstehen ganz neue Genres. WER genau WAS produziert hat, ist oft kaum noch nachvollziehbar. Angriffe auf traditionelle Vorstellungen von Autorschaft und Original sind beabsichtigt. Gleichzeitig ist ein Kampf entbrannt um das Copyright. Soll es ein 'copyleft' werden oder müssen Autoren besser geschützt werden? Wer darf rechtlich welches Material wozu benutzen? Warum sollte sich jemand daran halten?
Cornelia Sollfrank wird diese und weitere Fragen anhand von Beispielen aus der bildenden Kunst und Musik, inklusive ihrer eigenen Arbeit diskutieren. Sie lebt als freie Künstlerin in Hamburg/Celle und im Netz.
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